Mount Isa – Ostküste – Sydney

Liebe Freunde und Familie

Dies wird wahrscheinlich unser letzter Blogeintrag von Australien sein, ausser sie nehmen uns am Montag nicht mit…. Ja, unsere Reise um den Kontinent ist nun beendet und wir werden die rote Erde vermissen. Aber zuerst möchten wir euch noch erzählen was wir so alles erlebt haben von Mount Isa bis nach Sydney.

Reise von Mount Isa nach Cairns

Leider konnten wir am Ende unser Auto doch nicht reparieren und deshalb entschlossen wir es auf einen Lastwagen aufzuladen und nach Brisbane zu schicken. Von dort aus wurde dann das Auto in den Container gefahren und in die Schweiz geschickt. Aber dazu später mehr….
Somit hatten wir kein Auto mehr und da es etwas weit ist um von Mount Isa nach Sydney zu wandern, entschlossen wir uns mit den Greyhounds (Bus) nach Cairns zu fahren. Auf der Reise, die 24 Stunden dauerte, machten wir keinen Fotos, da wir einfach keine Lust hatten und meistens schliefen. Leider war dort die Unterkunft im Backpackers nicht so schön wie in unserem bezahlten Hotel in Mount Isa, aber es war definitiv besser als unter der Brücke zu schlafen. Dort mieteten wir dann unser neues Auto und wir waren endlich wieder auf der Strasse.

Cape Tripulation

Zuerst fuhren wir hoch Richtung Cape Tribulation. Unterwegs mussten wir irgendwo schlafen und da es keinen Gratiscamping gab, versteckten wir uns in den Zuckerrohrfeldern. Tim wollte ja zuerst mal mit dem Auto unter der Brücke schlafen, aber dies war uns dann doch etwas zu ungemütlich. Am nächsten Tag erreichten wir dann das Cape Tribulation und genossen den schönen Strand, den Regenwald und das sommerliche Wetter (obwohl dort im Moment ja Winter ist bzw. sich das Winterwetter für uns wie Sommerwetter anfühlt). Wir sahen sogar einen wilden Cossowary, doch leider war er etwas fotoscheu.

Atherton Tablelands

Darauf fuhren wir hoch auf die Atherton Tabellands, die vor allem berühmt sind für schönen Regenwälder und die Wasserfälle. Zudem gibt es dort noch zwei riesige Feigenbäume, die sehr eindrücklich waren. Dort fanden wir auch einen der schönsten Campingplätze. Für gerade mal 15 Dollar kann man die Nacht auf einem alten Bahnhof mit alten Zügen verbringen. Da schon bald mein Geburtstag war und wir ein schweizer Restaurant fanden, lud mich mein geliebter Mann zu Rösti und Bratwurst ein.

Mission Beach

Am Mission Beach gibt es wie sein Name schon sagt einen schönen Strand. Leider war es an dem Tag etwas windig und wir verbrachten nur kurze Zeit am Meer. Dort sahen wir aber dafür einen Cossowary, der nicht so fotoscheu war.

Townsville

Weiter ging es nach Townville. Beim Aussichtspunkt über die Stadt war es leider auch etwas windig, aber die Fahrt hoch auf den Hügel war dafür ziemlich cool. Einen schöne steile Strasse, bei der man froh ist das man nicht laufen muss.
Der Zufall wollte es auch, dass an dem Wochenende eine Autoausstellung von besonderen Autos in der Nähe des Strands war. Dies freute vor allem Tim sehr. Wir fuhren dann weiter Richtung Süden. Nach einiger Zeit merkten wir, dass uns immer wieder Militärautos entgegenfuhren. Bei einer Tankstelle im nirgendwo stoppten wir und lustigerweise hielten dort auch alle Militärautos an zum tanken. Manchmal hatte es so viele Autos, dass sie längere Zeit anstehen mussten. Wir fragten nach was hier genau los sei und sie erklärten uns, dasss sie eine Verschiebung von der einten Trainingsbasis zur anderen haben. In Australien heisst dies, dass ca. 40000 Mann von A nach B müssen. An dem Abend war auch Zeit für meinen Geburtstag und Tim machte mir einen speziellen Geburtstagskuchen.

Bundaberg

Dieser Ort ist bekannt für seinen Rum und das Gingerbier. Tim freute sich schon darauf gratis zu Alkohol zu kommen. Doch leider fanden wir heraus, dass sie ziemlich viel Geld wollen um ein bisschen an Gläsern zu nippen. Deshalb liesen wir dies sein und schauten uns dafür den Souvenirshop an und kauften ein paar Gingerbier. Danach fanden wirn noch den Fluss in der Mitte der Stadt, der so aussah, als wäre er auch ziemlich übervoll gewesen bei den Überschwemmungen im Januar.

Brisbane

Endlich sahen wir unser Auto wieder. Wir liessen es zu einem Mechaniker in Brisbane abschleppen um dort die letzten Vorbereitungen für die Verschiffung am Auto vorzunehmen. Wir packten so viel wir konnten ins Auto und danach ging es am nächstem Tag wieder mit dem Abschleppdienst zum Hafen. Dort gaben wir unser liebes Auto ab und werden es erst wieder in Schweiz sehen. Darauf machten wir uns auf in die grosse Stadt Brisbane. Dort schauten wir uns die schönen Gebäude und die Brisbane Brücke an. Wir sahen auch noch die kurioseste Darbietung von einem Strassenkünstler. Der junge Asiate spielte Luftgitarre und alle anderen Instrumente zu Musik. Seine Darbietung war aber geplant so schlecht, dass man sich schon fürs zuschauen schämte und man sich nie getrauen würde ihm Geld dafür zu geben.

Gold Coast

Nun ging es an einen der berühmtesten Strände von Australien in wahrscheinlich der teuersten Gegend im ganzen Land. Der Strand war aber auch wirklich schön und das Wetter war für im winter immer noch T-Shirt- und Shorts-tauglich. Am Abend wurden wir dann noch auf ein Boot zum Abendessen eingeladen. Der Besitzer war nun 6 Jahre auf dem Meer unterwegs und Tim hat ihn durch das 4×4-Forum kennengelernt. Es war sehr spannend und vor lauter interessanten Gesprächen vergassen wir leider wiedermal Fotos zu machen.

Byron Bay

Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu schreiben ausser Leuchtturm und Wal mit Baby! Wir hatten das unglaubliche Glück, dass als wir dort waren ein Wal mit einem sehr jungen Baby an den Klippen vorbeischwam. Dies kommt sehr selten vor und es war einfach nur genial.

Port Macquarie

Dort gibt es ein spezielles Spital, ein Spital für Koalas. Sie nehmen Koalas auf, die entweder krank oder verletzt sind und pflegen sie wieder gesund. Zudem nehmen sie auch Koalababys auf deren Mutter gestorben ist. Wenn es den Koalas wieder besser geht oder die Babys alt genug sind, lassen sie sie wieder in die Wildnis zurück. Einige Koalas können aber nie wieder zurück, da sie nie wieder genügend gesund werden. Diese dürfen dann auf Lebzeiten im Koalaspital bleiben. Tim ging dann noch ans Meer ein bisschen mit der Kamera spielen. Dadurch entstanden ein paar schöne Bilder mit Wasser und Steinen.

The Entrance

Zum Abschluss gingen wir dann noch an eine Pelikanfütterung. Jeden Tag geben sie den Pelikanen einige Fische um einerseits die Touristen anzulocken und andererseits um die Tiere auf mögliche Verletzungen oder Krankheiten zu kontrollieren.

Leben im Wicked Van

Wir möchten euch noch kurz einige Bilder zeigen wie wir in unserem geliebten Wickedvan lebten:

Sydney

Danach mussten wir unser Auto wieder in Sydney abgeben. Zuerst gingen wir aber nochmals in die Stadt um ein paar Mitbringsel zu besorgen. Und wen trafen wir dort an? Den schlechtesten Strassenkünstler der Welt, den wir schon in Brisbane sahen. Er verfolgte uns! Hilfe!
Danach gaben wir unseren Van ab und fuhren per Bus und Zug zurück zu der Familie wo wir schon am Anfang verweilen durften.

Somit sagen wir Auf Wiedersehen bis in der Schweiz!

Comments

  1. 27 August 2013

    Glad you both had a great time here in Oz. I was very sad to say goodbye. The photos and stories are great. the trials (breakdowns etc,) and tribulations of a trip such as yours are what go to make the memories.
    God bless all three of you.
    Farewell dear friends

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    • 29 August 2013

      Hi Martin
      Thanks for the good wishes. You, Yvette and the family contributet a big part to how great our holidays where and we enjoyed seeing you again before we left!
      Be blessed
      Tim

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