Perth – West Coast

Endlich ist unser nächster Blogeintrag fertig. Es hat lange gedauert, wie so vieles im Leben, aber meistens ist das was lange dauert am Besten.

Wir leben noch und zwar ziemlich gut! Das Wetter ist wunderbar und kaum Regen. Wir fahren wie immer mit der Sonne und sie scheint meistens auf mich. Das kann sogar etwas unangenehm werden, da wir etwa 30 Grad haben und leider immer noch keine Klimaanlage. Sonnenbaden im Auto, da braucht man nicht mal ins Solarium und die Sauna gibts auch noch gratis dazu.

Perth

Es war einmal vor langer Zeit in einem fernen Land, dass zwei Schweizer, wir nennen sie Tim und Silvia, in die grosse Stadt Perth gingen. Ihnen gefiel die Stadt sehr gut, sie sah gemütlich aus, obwohl auch sie mehr als 1 Million Einwohner hat. Als erstes besuchten sie den Bell Tower. Dort hat es viele Glocken, die die Australier alle geschenkt bekamen. Tim und Silvia durften auch mal die Glocken klingen lassen. Dazu mussten sie an einem langen Seil ziehen. Dies war vor allem sehr anstrengend, wenn die Glocken sehr gross waren.
Danach besichtigten sie die Stadt noch zu Fuss und fanden verschiedene schöne und skurile Plätze. Im Kings Park sahen sie ein Hochzeitspaar (siehe Fotos) die ihre Hochzeitsfotos mit dem iPhone machten. Diese Handys müssen mittlerweilen super sein oder die Fotos waren total schlecht. Als dann die Braut auch noch plötzlich einen Salatkopf in der Hand hielt verstanden Tim und Silvia die Australier nicht mehr. Sie mussten einfach wissen das für ein komischer Brauch ist. Tim ging todesmutig los um sie zu fragen. Plötzlich kehrte er um und kam lachend zurück. Das war gar kein Salat sondern der Brautstrauss der nur so aussah.
Sie liefen danach weiter und fanden etwas anderes, sehr seltsames. Da war eine lange, lange Treppe und extrem viele Menschen liefen darauf rauf und runter, immer und immer wieder. Nach genauerem hinschauen erkannten sie, dass dies Sportler waren, die die Treppe als Fitnessgerät gebrauchten.
Sie erlebten noch viel viel mehr in Perth, aber dafür reichen die Seiten nicht.
Zum Abschluss nur noch dies. Zum Abschluss an ihren Aufenthalt dort, trafen sie ein schweizer Pärchen, Angela und Andy, die sie schon einmal in der Mitte der Nullabor trafen, auf ein oder zwei Bier. Es waren sicher nicht mehr! Naja, ich weiss es eigentlichm aber ich will niemanden in Verlegenheit bringen.

Lancelin

Danach ging es wieder zurück mit dem Auto auf die Strasse und wir fuhren die West Coast hoch immer Richtung Shark Bay. In Lancelin gibt es einige coole grosse Dünen und dort mussten wir einfach ein bisschen darauf rumfahren. Alles lief gut und es machte sogar richtig Spass, bis, naja, bis Tim es einfach ein bisschen übertreiben musste mit dem Spass. Und das Resultat von zu viel Spass in Sanddünen ist das man so richtig stecken bleibt. Es war eine ziemlich heikle Situation, bei der ich nicht mehr im Auto sitzen durfte und endlich die Schaufel und ein Sandbelch zum Einsatz kamen. Mit mehr Glück als Verstand schafte es unser Auto, das wir übrigens auf den Namen Müete getauft haben, raus aus dem Loch die Sanddüne runter. Die ganze Sache war so spannend, dass wir sogar vergassen ein Foto zu machen als das Auto noch im Sand steckte.

Pinnacles

Später fuhren wir zu den berühmten Pinnacles. Diese Sehnswürdigkeit darf man gleich mit dem Auto besichtigen. Wir fuhren durch die Pinnacles und fanden es schon komisch, dass mitten im Nichts einfach so ein paar Steine stehen. Zwischendurch kann man anhalten zum Fotos machen. Dort versuchten wir es auch mal mit solchen Jumping-Fotos. Das Resultat fiel etwas dürftig aus, aber das lag mehrheitlich daran, dass der Pinnacle sich einfach nicht ins rechte Licht rücken liess.
Wir fuhren danach noch etwas weiter und fanden einen ruhigen Platz mitten in den Sanddünen zum übernachten.

Pink Lake

Am nächsten Tag ging es zum Pink Lake. Dieser See ist tatsächlich aufgrund irgendwelcher natürlichen Substanzen im Wasser pinkig. Es roch dort auch etwas komisch und deshalb nennen wir den See nun liebevoll Pink Stink Lake.

Hutt River Province

Darauf verliesen wir Australien und gingen in das Fürstentum Hutt River. Im Grunde genommen ist es eine Farm die sich aufgrund von Streitigkeiten schlussendlich von Australien ablöste. Der Farmer, der mittlerweilen über 80 Jahre alt ist, ist nun somit ein Prinz und seine Frau eine Prinzessin. Dies ist kein Witz, ihr könnt das googlen! Er hat sich ein eigenes Postamt, ein Regierungsgebäude und eine Kirche mit zwei Thronsesseln gebaut. Sogar ein Monument aus Stein hat er von seinem Kopf anfertigen lassen. Aber ich glaube das dies eher als Witz für die Touristen gedacht ist als das es ihm wirklicher ernst ist.

Kalbarri

An diesem Abend fuhren wir noch schnell in den Kalbarri National Park. Leider waren wir etwas spät dran, aber es reichte gerade noch so für ein paar schöne Sonnenuntergangfotos vor dem berühmten Nature Window.

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