Kalgoorlie – Wave Rock – Albany – South West Coast

Und gleich noch mehr von uns, denn wir sind schon lange weiter auf unserem Trip.

Kalgoorlie

Diese Stadt ist für seine grossen Goldvorkommen bekannt und da in Australien alles gross ist, wird dies auch im grossen Stil abgebaut. Sie haben die sogenannte Superpit und dort fahren sie mit riesigen Fahrzeugen rein und holen die Steine tonnenweise heraus. Wohlgemerkt die Steine und nicht die Goldklumpen, denn das meiste sind normale Steine und nicht weiter von Bedeutung. Leider fanden wir auch kein Gold und deshalb schlafen wir immer noch im Auto und nicht im Hilton. Obwohl dies hätte in Kalgoorlie keinen grossen Unterschied gemacht. Denn in der Superpit wird 24 Stunden am Tag gearbeitet und es hört sich die ganze Zeit so an (überall in der Stadt) als würde man neben einer Baustelle wohnen.

Wave Rock

Wir fuhren dann weiter Richtung Albany, vorbei am berühmten Wave Rock. Es ist tatsächlich eine versteinerte Welle. Natürlich nicht! Es gibt verschiedene Erklärungen dafür wie sie entstanden ist und deshalb: Fragt Google, ich hab keine Ahnung wie das Ding entstand. Dort sahen wir wieder mal eine dieser merkwürdigen Verbotstafeln. Wenn jemand weiss was so komisch an dem Schild ist, kann er mir die Lösung gerne an meine Mailadresse schicken: silvia@silviaundtim.ch
Als Preis gibt es für jede richtige Antwort eine Exlusivstory von uns, die wir lieber nicht öffentlich Posten. Vielleicht müssen wir uns ja wieder Mal irgendwo bewerben…

Albany

Dieser Ort gehört zu denen die einen weissen Sandstrand haben und dadurch viele Badegäste anlocken. Da es dort aber nun Herbst ist und somit etwas kühler, verzichten wir auf den Sprung ins Wasser. Es war gerade Sonntag und wir fanden es wäre wieder mal Zeit in eine Kirche zu gehen. Wir gingen in die Baptist Church und wurden nach dem Gottesdienst zum Essen eingeladen. Joy und Lindsey luden uns danach ein auf ihrer Farm zu schlafen. Endlich wieder Mal ein normales Bett und Essen an einem normalen Tisch. Ihr wisst gar nicht was ihr alles für Luxusgüter besitzt. Am nächsten Tag durften wir ihre Farm besichtigen und da es uns so gut gefiel, blieben wir noch eine Nacht länger.

South West Coast

Wir fuhren dann weiter der Küste entlang immer in Richtung Margret River. In der Region haben sie die riesigen Karribäume, die etwa 80 Meter hoch werden. Zusammen liefen wir über den ca. 40 Meter hohen Fussweg. Bei den Bäumen wo man 60 Meter am Baumstamm entlang hochklettern kann, musste Tim leider passen. Ich genossen dafür die Aussicht für uns beide.
Unterwegs machten wir einen Abstecher in die Yeagarup Dünen. Es war wirklich unglaublich. Unten am Meer trafen wir die “April Anglers”, ein paar Neuseeländer und Australier. Wir fischten zusammen und hatten eine längere Nacht mit mehr oder weniger konstruktiven Gesprächen am Lagerfeuer. Ich fing auch endlich einen richtigen Fisch und wir mussten dann tagelang davon essen. Naja, einer der Neuseeländer fing ihn, aber ich durfte auch eine Foto mit dem Fisch machen.
Von Margret River fuhren wir dann hoch nach Bunbury. Dort fanden wir es aber so uninteressant, dass wir gleich weiter Richtung Perth fuhren.

Nun sind wir kurz vor Perth oder besser gesagt in einem Vorort und freuen uns auf die letzte richtige Stadt bis Darwin. Liebe Grüsse und geniesst den Frühling!

Comments

  1. 27 May 2013

    Wow Sile dä Fisch isch ja risig.

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