Unsere erste Woche in Australien

Für die ersten gut zwei Wochen dürften wir bei Martin und seiner Frau Yvette wohnen. Obwohl sie uns überhaupt nicht kannten, bot uns Martin auf dem 4x4earth-Forum kurzfristig eine Unterkunft an.

Vielen Dank an dieser Stelle – Thank you mates, you are awsomesauce.

Martin und Yvette

Brodie und Jayden

New Years Eve

Unsere erste Nacht in Australien verbrachten wir mit unseren neuen Freunden im Hafenbecken von Sydney, zusammen mit über einer million Leuten, und schauten uns das wunderschöne Silvester-Feuerwerk an. Wie man unschwer erkennen kann, sind Silvia und ich vom Flug etwas matt. Zwischen dem 9-Uhr und Mitternachtsfeuerwerk schliefen wir dann prompt eine gute Stunde auf der abgesperrten Strasse. Keine Ahnung welchen Eindruck das auf unsere neuen Freunde machte, aber sie hatten uns wohl schon nach ein paar Stunden ins Herz geschlossen. Auf jedenfall war das ein wunderschöner Start für unsere Australienreise.

Port Kembla & Wollongongs Umgebung

Nachdem wir die heissen Stunden des 1. Januar, sprich den ganzen Tag, komplett verschlafen hatten fuhren wir am Abend nach Port Kembla. Dies ist etwa eine halbe Stunde von Martins Wohnung entfernt und der Sonnenuntergang war schlicht atemberaubend. Am Abend gab es noch selbst gemachte Pavlova. (Wie uns gesagt wurde, die National-Nachspeise der Australier) Die Früchte hier sind übrigens himmlisch. Jetzt weiss ich wieder, warum Erdbeeren meine Lieblingsfrüchte sind. Am folgenden Tag fuhren wir zum Kathedral Rock und Kiama, beides lokale Sehenswürdigkeiten um Wollongong.

Sydney

Als nächstes machten wir uns auf nach Sydney wo uns Martin mit seiner langjährigen Erfahrung und seiner humorvollen Art einige gute Stunden bescherte. Das erste Foto ist die Landestelle wo Captain Cook anno dazumals das erste mal in Australien an Land ging. (Eigentlich nicht, denn in Wirklichkeit landete er weiter nördlich, aber Sydney hört sich wohl einfach besser an)
Weiter ging es an die berühmte Bondi Beach, laut Martins Aussage der meistfotografierte Strand der Welt. Das blaue Häuffchen Elend ist eine Blue Bottle Qualle und der Stich fühle sich “horrific” an, wie uns ein Livesaver mitteilte. Am Strand lag bestimmt alle 50cm so ein Ding rum. Da ich ein bekennender Meeres-Schisshase bin machte ich ein paar Fotos und weiter gings.
Und zwar zu the Gap, dort wo die Bucht von Sydney ins Meer mündet. Links und rechts davon sind die North and South Heads zu sehen, der nördliche und südliche Fels.
(ps: ich brauche eine kurze Pause. Wenn ich weiter hier draussen im Garten schreibe fressen mich die Mozzies bei lebendigem Leib – Sch***-Viecher)

Das kleine Backstein Haus das wie eine Vorstadt-Villa aussieht ist in Wirklichkeit das Appartment-Haus in dem ich meine ersten vier Lebensjahre verbrachte. Das rote Schiffchen ist der australische Eisbrecher mit dem die Stationen in der Antarktis mit Gütern versorgt werden. Ziemlich eindrückliches Ding. Auf dem Weg zurück noch den Sonnenuntergang bei einem Aussichtspunkt überhalb Wollongong genossen und am Abend zu den Dapto Dogs. Für Silvia und mich war der orange Hase, den die Hunde jagen, irgendwie das amüsanteste. :)

Buschfeuer

Noch ein Wort zu den Buschfeuern, die im Moment in NSW und Tasmanien wüten. Zur Zeit ist es tagsüber bis zu 45° heiss weil ein Nordwind heisse Luft aus dem Zentrum Australiens an die Küste weht. Teilweise wurden über 100 Brandherde gezählt, darunter Feuer die fast 90 Kilometer lang waren. Zum Glück sind wir bis jetzt noch nicht direkt davon betroffen. Unsere Reise nach Tasmanien mussten wir jedoch absagen.

No comments yet.

Leave a reply